5 Fakten, die jeder vor dem Heizungskauf kennen sollte

Egal ob Sie einen Neubau oder die Modernisierung eines Hauses planen, mit diesen Fakten sollten Sie sich vor dem Kauf der Heizung befassen. Schließlich soll die Heizung eine zukunftssichere Technologie aufweisen, sowie viel Komfort und Behaglichkeit bieten. Dabei dürfen Sie die Umweltfreundlichkeit nicht aus den Augen verlieren.

Fakt 1: Echte Strahlungsheizungen bieten höchste Behaglichkeit

Menschen fühlen sich am wohlsten, wenn Ihr Körper etwa die gleiche Wärme an die Umgebung abgibt, wie er von dieser erhält. Konvektoren, heizen die Luft auf, aber Wände und Möbel bleiben kühl. Wer sich in dieser Umgebung aufhalten, strahlt ständig mehr Wärme ab, als er vom Umfeld bekommt. Die warme Luft im Raum reicht nicht aus, um ein Gefühl von Behaglichkeit aufkommen zu lassen. Die gesamte Umgebung scheint Kälte abzustrahlen.

Wärmewellenheizungen verwandeln Wände und Einrichtung zu Quellen, die Wärme aussenden. Hier fühlen Menschen sich wohl.

Fakt 2: Ökologische Heizungen sind oft überdimensioniert

In Neubauten und energetisch sanierten Einfamilienhäuser reicht eine Energiemenge von etwa 3 Kilowatt aus, um angenehme Raumtemperaturen zu erreichen. Für diese geringe Heizenergie sind Wärmepumpenheizungen, Biomassesysteme und auch Pelletheizungen nicht ausgelegt. Diese Heizsysteme arbeiten nur bei größerem Energiebedarf wirtschaftlich.

Außerdem ist es unsinnig eine Heizanlage zu installieren, wenn sie nur an wenigen Tagen im Jahr benötigt wird und kleine Einzelheizungen völlig ausreichen.

Fakt 3: Umweltfreundliche Energiequellen werden immer wichtiger

Öl und Erdgas sind als fossile Energieträger eine große Belastung für das Ökosystem Erde. Aber auch Ökogas, Holz und Pellets sind nicht so undenklich, wie viele Verbraucher annehmen. Bäume die in der Natur bleiben, verwandeln Kohlendioxid in Sauerstoff. Dies ist deutlich sinnvoller, als ihr Holz zu verheizen, weil dies angeblich den CO2-Ausstoss nicht vergrößert.

Weder die Gefahren des Transports noch die daraus entstehende ökologische Belastung fließen in diese Rechnungen ein. Strom aus aus erneuerbaren Energien, also Ökostrom aus Wind-, Wasser- oder Sonnenenergie ist mit Sicherheit die Energiequelle, welche die Umwelt nicht belastet. Optimal ist eine dezentrale Gewinnung von Strom auf dem eigenen Dach.

Fakt 4: Anfangsinvestition rechnen viele nicht mit in die Heizkosten ein

Heizen mit Erdwärmepumpen erfordert für ein Einfamilienhaus eine Investition von 10.000 bis 15.000 Euro, eine Brennstoffzellen-Heizung ist mit 10.000 bis 15.000 Euro zu veranschlagen und für eine Pelletheizung können Hausbesitzer mit 10.000 bis 20.000 Euro rechnen. Sofern keine alte Heizanlage ersetzt wird, kommen weitere 10.000 Euro für die Verrohrung und Heizkörper hinzu. Zusätzlich fallen jährliche Wartungskosten von 150 bis 200 Euro an.

Bei einer Lebensdauer von 30 Jahren heißt dies, dass pro Jahr anteilig 1.000 Euro zu den reinen Brennstoffkosten zu addieren sind. Strahlungsheizungen verursachen nur einen geringen Bruchteil an Investionskosten und erfordern keine Wartung.

Fakt 5: Heizungskauf erfordert immer Fachberatung

Da Strahlungsheizungen sich einfach anschließen und bedienen lassen, gehen viele Verbraucher davon aus, dass keine Beratung nötig ist. Aber natürlich ist auch bei einer Infrarotheizung die Berechnung der Heizlast wichtig. Darüberhinaus erfordert es Fachkenntnisse, die richtigen Heizungen auszuwählen und es kommt auch auf die Wahl des richtigen Standorts an.

Übrigens: Echte Strahlungsheizungen haben nichts mit Nachtspeicher- und Stromdirektheizungen zu tun. Diese erzeugen warme Luft, die schnell abkühlt. Daher benötigen solche Heizungen viel Strom. Die Strahlungsheizung erzeugt Wärmewellen, die alle Körper sofort erwärmt. Sie ist daher äußerst

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