4 Gründe für den geringen Energieverbrauch der Infrarotheizung

Der Bedarf an Heizwärme hängt nicht nur mit der Isolierung eines Hauses zusammen, sondern auch mit der Art der Heizung. Der Energieverbrauch der Infrarotheizung ist aus nachvollziehbaren Gründen niedriger, als der andere Heizungen.

Faktoren die den Energiebedarf beeinflussen

Theoretische Betrachtungen der Bauordnungen haben wenig mit dem tatsächlichen Verbrauch an Energie gemeinsam. Dies ist vergleichbar mit den Verbrauchswerten von Autos nach DIN und dem, was der Wagen bei Ihnen tatsächlich an Sprit schluckt.

Ihr persönliches Wohlbefinden hat einen großen Einfluss auf die Wärme, die einem Raum zugeführt werden muss, damit Sie den Aufenthalt als angenehm empfinden. Angenommen, sie fühlen sich bei 21° Lufttemperatur in Räumen mit Zentralheizung wohl, dann werden Sie sich in einem Raum der über Wärmewellen beheizt wird bei etwa 18° behaglich fühlen. Dies liegt daran, dass die Wände im Raum mit Infrarotheizung wärmer sind als die Luft, während bei herkömmlichen Heizungen die Luft wärmer ist als die Umgebung. Eine geringere Raumtemperatur erklärt natürlich, wieso der Energieverbrauch der Infrarotheizung niedriger ist als bei anderen Heizungen.

Aber es gibt noch andere Gründe, die den Verbrauch automatisch senken. Es gibt deutlich geringere Verlust an Wärme beim Lüften. Angenommen Sie tauschen durch geöffnete Fenster und Türen am Tag etwa das 6-fache Volumen eines Wohnzimmer mit einem Rauminhalt von 80 Kubikmeter aus. Dann entweichen bei 21 Grad Raumtemperatur etwa 0,5 kWh mehr aus dem Raum als bei 19 Grad.

In einem zugigen Altbau wird zum Teil das 20-fache des Rauminhalts pro Tag ausgetauscht. Daher ist der Energieverbrauch der Infrarotheizung in solchen Gebäuden wesentlich geringer als der einer Zentralheizung.

Fehlende Transferverluste bewirken geringen Energieverbrauch der Infrarotheizung

 

Energieverluste IR-Heizung und ZentralheizungAngenommen Sie beziehen 100 kWh Strom für Ihre Infrarotheizung. Diese Energie fließt zu 100 % in die Raumheizung. Wenn Sie diese Energiemenge an Gas beziehen, werden nur etwa 99 % im Brenner zu Wärmeenergie. Ein Teil der erzeugten Wärme heizt den Heizungskeller. Der Transport der Heizenergie erfolgt über Rohrleitungen, die auch bei guter Isolierung Wärme in Räume und Wände abgeben, in denen eine Bedarf daran besteht. Dies geschieht beim Vorlauf und beim Rücklauf.

Nicht zu vergessen: Die Zentralheizung benötigt zusätzlich Strom für die Pumpe, ohne die ein Wärmetransport nicht möglich ist. Bei Pelletsheizungen verbraucht ein weiterer Motor Strom für die Zufuhr des Brennstoffs.

Diese Faktoren führen führt dazu, dass der Energieverbrauch der Infrarotheizung bis zu 30% geringer sein kann als bei herkömmlichen Heizungen:

1. Niedrigere Raumtemperatur.
2. Weniger Energieverlust beim Lüften
3. Keine Verluste zwischen Heizkessel und beheiztem Raum.
4. Wärmeverteilung über Pumpen entfällt

Weitere Faktoren, die den Verbrauch beeinflussen

Bei der Infrarotheizung sind die Wände wärmer als die Luft, daher lagert sich dort keine Feuchtigkeit ab. Trockenes Material isoliert besser als feuchtes, das gilt für Kleidung genauso wie für Wände. Außerdem reagieren Infrarotheizungen schneller auf gewünschte Änderungen der Raumtemperatur. Die verkürzt die Zeiten, in denen Wärme erzeugt wird, obwohl sie niemand benötigt.

Der Energieverbrauch der Infrarotheizung bezieht sich auf die Energie, die Sie für das Heizen beziehen. Im Hinblick auf den Primärenergieverbrauch ist der Betrieb über einen Photovolatikanlage sinnvoll, beispielsweise im Rahmen eines Gesamtkonzepts.

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